Dinnele? Dinnele!

Dinnele? Was ist denn das? Das habe ich bisher noch nicht gehört. Aber ich bin auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt und habe Hunger. Die Schlange am Stand ist lang und das muss ja einen Grund haben.

Bratwurst, Pommes und Co. gibt es an jeder Ecke. Kenne ich, macht satt und schmeckt ja auch. So einigermaßen zumindest.

Also, an dem Stand gibt es Dinnele und das schaue ich mir mal an. Sehen aus wie Flammkuchen, diese Dinnele. Belegte Fladen, wohl aus Brotteig. Aber sind anders belegt, Kartoffelscheiben, Schmand, Speck macht der Typ da drauf. Und die Leute reißen sie ihm aus den Händen. Ok, ich will auch eins, mit Speck und Zwiebeln! Lecker schmeckt das, schmackhafter als ein Flammkuchen, die ja meist recht dünn sind und bei denen man gefühlt meist noch einen zweiten essen könnte. Eine schwäbische Spezialität, herzhaft und lecker!

Falls Ihr mal die Gelegenheit bekommt, so ein Dinnele zu ordern, bestellt Euch eins. Eine Webseite hat der Stand auch: http://dinnelestand.de und da stehen auch die nächsten Termine drauf.

Mein Senf zum Mainzer Weihnachtsmarkt

Was ist das Schöne am Mainzer Weihnachtsmarkt? Klar, Essen und Trinken, lokale Spezialitäten wie eine Handkäswurst, Glühwein aus Rheinhessen, Spundekäs, das gibt es eigentlich nur hier. Aber ich gehe nicht deswegen zum Weihnachtsmarkt.

Das Besondere in Mainz sind die vielen kleinen Stände mit Kunsthandwerk und Geschenkideen, die auf dem Marktplatz dicht an dicht stehen. Und da gibt es dieses Jahr etwas Neues, sogar etwas ganz Neues. Die „Mainzer Manufakturen“ von Bernhard Dreibus mit einem Angebot an handgemachten Senfen und Ölen. Toll, sowas aus Mainz von einem Ur-Mainzer! Ich habe sie nicht gezählt, aber es gibt dort bestimmt 10 verschiedene Senfsorten und nochmal einige selbstgepresste Öle wie Leinöl, Sonnenblumenöl und sogar Hanföl. Der Betreiber war sehr rührig und ließ mich von allem kosten.

Ganz neu ist die Manufaktur, alles gerade rechtzeitig fertig geworden zum Weihnachtsmarkt, erzählt mir Bernhard Dreibus.

Senf in so vielen Varianten kannte ich nicht, BBQ-Senf, Chili-Senf, Mainzer Senf, sogar einen Senf mit einem Schwarzbier (Stockdunkel) bietet der nette Mainzer dort an. Ich habe einiges probiert und kann mich gar nicht so recht entscheiden, welcher mir am Besten schmeckt. Am Ende entscheide ich mich für den BBQ und den Mainzer Senf und freue mich schon auf das nächste Grillen.

Alles noch ganz neu, aber eine Webseite gibt es nun schon, die sich noch mit Leben füllen soll: Unter http://www.echt-mainz.de gibt es Informationen zu kleinen, feinen Manufaktur. So, das war mein Senf dazu. 😉